Jeder kennt
es. Ständig geht etwas kaputt. Fragt man beim Fachhändler, ob er es reparieren
kann, so ist die Antwort oft: Es lohnt sich nicht. Dabei sind wir doch alle so
umweltbewusst.
Die Realität
ist, es geht nicht um die Umwelt, es geht immer nur um Profit.
Viele Geräte
könnten, mit ein bisschen Aufwand, repariert werden. Fast niemand kennt sich aus
und fast niemand kann die Geräte selbst reparieren.
Da kommt meine
Einstellung zum Beweis, das wir in einer Welt voller Fachidioten und Idioten
leben, die den ganzen Tag nichts andres tun, als dem Geld nachzurennen und
dabei zu verblöden. Nein, ich bin nicht der Beste, denn auch mein Wissen ist
sehr begrenzt! Man kann sich aber ein bisschen für Dinge interessieren, die für
sich und auch andere einen Nutzen bringen.
Nehmen wir
etwas ganz Einfaches, das wohl jeder können sollte, wenn er einen Führerschein
besitzt. Reifenwechsel, Öl kontrollieren sowie nachfüllen, und Kühlwasser nachfüllen,
wenn mal etwas fehlt.
Es gibt so viele
Dinge die wir nicht tun, weil wir denken wir könnten diese nicht. Aber wir
können!
Alles was
andere können, können wir auch! Selbst eine Herztransplantation könnten wir
erfolgreich vornehmen, wenn wir uns genügend Wissen aneignen und es einfach
machen! Schließlich war irgendwann jemand der Erste, der das tat. Hierbei
gibt es zu beachten, dass manche Tätigkeiten, nur mit bestimmter Qualifikation
ausgeführt werden dürfen, wegen dem Verbot durch Gesetze. Angeblich will man die Menschen vor sich selbst schützen, was man meiner Meinung nach schützen will, ist das Kapital, welches man aus einer kontrollierten Marktwirtschaft viel besser rausholen kann (man braucht viele "dumme" Menschen und muss sie vor ihrem naturbedingten sicheren Tod durch ihre eigene Dummheit schützen. Eine dumme Kuh, gibt schließlich auch Milch und sogar, ohne ständig "Muh" zu machen.).
Alles was wir
können ist einfach! Alles was andere können, erkennen wir als schwer oder
unmöglich. Alles Blödsinn! Das Geheimnis zur Einfachheit, ist es einfach zu
machen! Alles ist einfach wenn man es kann. Vieles kann man ohne nachzudenken,
wenn man es oft genug getan hat. Dazu gehört auch Geld zu verdienen. Denkt etwa
jemand darüber nach, wie schwer seine Arbeit sein könnte? Es fängt doch schon nach
dem Aufstehen damit an, das man den Weg zur Arbeitsstelle finden muss. Für Menschen
die das erste Mal zu ihrem neuen Job fahren, beinhaltet das ein komisches Gefühl. Es
ist dieses Unsicherheitsgefühl, weil man NOCH NICHT weis was auf einen zukommt.
Ja, das Leben
ist ein Abenteuer und das soll es auch sein, denn wer immer nur das Gleiche
tut, der wird auch immer nur das Gleiche fühlen. Diese Lethargie ist zum kotzen
und oft führen wir diese selbst herbei, weil wir und den Abenteuern verschließen
die unsere Leben bereichern können.
Wir sollten
einfach mehr das tun was wir nicht können, damit wir es können, um auf die
nächste Stufe unseres Lebens zu kommen!
Ich fühle mich
heute gut, weil ich es einfach gemacht habe und weil ich Erfolg hatte. Übrigens
ist auch Scheitern ein Erfolg, weil man durch das Scheitern lernt.
Kernthema:
Gestern am
Rhein unterwegs gewesen, um Fotos zu machen. Der Kamera Akku war leer. Nicht
schlimm, denn ich hatte mein Autoladegerät für den Kamera Akku dabei (übrigens auch einen Ersatz Akku).
Eingesteckt
und festgestellt. das es kaputt ist. Wackelkontakt an der Steckbuchse. Einen
Kabelbruch konnte ich schnell ausschließen.
Zuhause knackte
ich das Gehäuse des Ladeadapters auf und sah mir die Platine an. Und tatsächlich
kamen die Leiterbahnunterbrechungen der Platine zum Vorschein.
Viele hätten
das Gerät sicher weggeworfen und ein neues gekauft. Ob man nun eine Stunde
arbeiten muss, um sich ein neues Gerät zu kaufen oder ob man es repariert, das benötigt
eigentlich die gleiche Zeit. Das Abenteuer auf neues Wissen macht aber den Unterschied!
Man lernt und erweitert sein Wissen. Ich finde es sehr befreiend, nicht ständig
auf andere angewiesen zu sein, und finde es überaus wichtig, sich in der heutigen
Zeit selbst helfen zu können. Dadurch kann man auch anderen helfen ihr Wissen
zu erweitern, welches sie wiederum weitergeben können. Das ist das höchste Maß
an Mehrwert das man meiner Meinung nach schaffen kann.
Sicher braucht
es dann auch Menschen die noch nicht wie Zombies durch die Welt gehen und am
Ende ihres Leben als nichtwissende „Sozial Media Nutzer“ sterben. Wirklich
schade drum.
Ich schweife
mal wieder ab, weil mich das Thema zugegebener Maßen aufwühlt. So viel potentielles
Wissen einfach im Äther des Weltalls für immer verloren. Naja, was solls, ich
kann nicht jeden ermuntern etwas zu tun was ihn mit Stolz und Wissen erfüllt.
Ich war bei den
Leiterbahnunterbrechungen…
Diese waren beidseitig
an der Lötstelle gebrochen.
Ich nahm ein kleiner
Teppichmesser, kratze die Isolierung der Leiterbahnen ab, damit später das Lot
die Leiterbahnen wieder verbinden kann.
Lötkolben
angeschaltet und die Leiterbahnen mit Lötzinn verbunden.
Nachgesehen ob
kein Kurzschluss zu den benachbarten Leiterbahnen besteht, indem ich kurz mit
einer Messingdrahtbürste die Schmutzreste vom Löten befreite. Je nach Platine
sollte man mit dem Bürsten sehr vorsichtig sein. In meine Fall war die Drahtbürste
etwas zu grob, und ich musste sehr vorsichtig sein um nichts zu beschädigen.
Und so sieht das
nachher aus:
Ladegerät eingesteckt,
Akku drauf und das Laden funktioniert!
Geld gespart,
Wissen aufgebaut und meinem Ego das gegeben was er braucht: Stolz!
Die „ich kann“-Liste
wurde um die App „Ich kann Leiterbahnen reparieren“ erweitert.
Wer Elektrogeräte
auseinandernimmt, sollte zunächst alles über Sicherheit beim Umgang mit Elektrogeräten
lernen (Kondensatoren speichern Strom und Spannung.)!
Grundsätzlich ein wirklich guter Ansatz. Reparieren macht mir auch Spaß, deswegen repariere ich was kaputt ist. Es gibt aber andere Dinge die ich nicht gern tue, deswegen gehe ich lieber meinem Lieblingsberuf nach, arbeite 2 Stunden mehr anstatt zu putzen und leiste mir eine Reinigungskraft. So könnte es auch jemand machen, der keine Lust auf reparieren hat, ist natürlich für die Umwelt Mist aber gibt ja mittlerweile Läden die reparieren. Genauso geht es mir mit Reifenwechsel, das lasse ich machen, weil ich keine Lust darauf habe, da arbeite ich lieber und lass es andere für mich machen, die es selbst gern machen.
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