Wer Anspruch auf
Perfektion erhebt hat das Leben nicht verstanden, denn das Leben ist schon
perfekt so wie es ist.
Nicht wie angenommen, bringen
nur die positiven Dinge Glück, sondern auch die Negativen. Beides bringt Glück
in unser Leben.
Es sind alle Dinge die
uns überraschen und uns damit glücklich machen. Alle! Auch die überraschend Negativen!
Alles was negativ ist,
ist die Vorbereitung in unsere nächsten und höchsten Höhenflüge, die wieder in
den tiefsten Depressionen enden können.
In der falschen
Beurteilung liegt es, den anderen Krank zu nennen, weil er scheinbar nach dem
verlangt, was der andere mit allen Mitteln vermeiden möchte.
Was dem einen gut tut,
wird den anderen quälen. Egal was man möchte, man ist nicht krank, sondern
einfach nur bedürftig. Diese Bedürftigkeit, egal um welche es sich handelt,
können nur die verstehen, die nach genau dieser Bedürftigkeit lechzen. Während
ein Fisch vom Land ins Wasser will, will eine Katze aus dem Wasser aufs Land.
Der Fisch versteht die Katze nicht und die Katze kann den Fisch nicht
verstehen.
Was würden die beiden
sich wohl sagen wenn sie sprechen könnten? „Ich kann Dich nicht verstehen, wie
kann man sich nur dort wohl fühlen wo Du lebst? Du bist doch total gestört!“
Es ist nicht jeder für
das gleiche Umfeld geschaffen, alle Umfelder sind perfekt!
Finde Deine perfekte
Umgebung, in der Deine persönliche Waage (also Dein Empfinden), für Dein Glück,
den gewogenen Ausgleich den Du brauchst, am allerbesten wiegt.
Schlechte Nachrichten
sind das Sprungbrett für Glücksgefühle, denn wenn der Regen vorbei ist kommt
die Sonne und wenn die Sonne vorbei ist kommt der Regen. Beide Zustände können
tiefes Wohlbefinden in uns auslösen, denn es kommt immer darauf an wo wir uns
gerade befinden und nach welchem Zustand wir uns sehnen.
Die Wüste lässt uns nach
Wasser dürsten und auf Abkühlung hoffen. Wochenlanges dunkles Wetter mit Schnee
oder Regen sowie Kälte, lässt uns nach der warmen hellen Sonne wünschen.
Die Perfektion besteht
aus dem Wechsel der Dinge. Ohne Leiden keine Freude und umgekehrt.
Wenn man an den Rand
des Zusammenbruchs geht, der ganze Körper zittert, man vielleicht in einer
bedrohlichen Situation ist, sich dann aber schlagartig das Blatt wendet, weil
man es geschafft hat, strömt das Glück durch jede Faser des Körpers, und dieses
Gefühl kann nur durch Zusammenwirkung von Leid und Glück entstehen.
Einige Menschen können
Leid genießen, weil sie um das Glück wissen, welches dem Leiden zwangsläufig
folgen muss. Sie nutzen den Perfektionismus des Lebens um sich lebendig und gut
zu fühlen. Ein kleines Beispiel ist kalt duschen.
Sicher können das nicht
alle Menschen nachvollziehen, weil es unter ihnen auch „Fische“ und „Katzen“
gibt.
Vielleicht findest Du
ein Beispiel aus Deinem Leben, was Dich zuerst leiden lässt, um Dir dann ein
gutes Gefühl zu verpassen, in dem Du den Ablauf selbst und in voller Absicht
herbeiführst?
Gehst du ins
Fitnessstudio? Wie fühlst Du Dich vor und während des Trainings und wie danach?
Wenn Du denkst das
Leben ist nicht perfekt, dann ist vermutlich nur Dein Umfeld nicht perfekt.
Vielleicht bist Du ein
Fisch, lebst an Land, und weist nichts vom Meer?
Vielleicht bist du
eine Katze, schwimmst im Meer, und hast noch nie das Land gesehen?
Spürst Du das da noch
mehr sein muss, als das was gerade ist?
Es ist immer das Leid,
durch das wir zum Glück finden, und es ist immer das Glück, was uns leiden
lässt!
Die Welt ist perfekt,
wir müssen nur unseren Platz in ihr finden…
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